„Berufung praktisch entdecken“

Berufungpraktisch entdecken_ohne_alles„Wo die Bedürfnisse der Welt mit deinen Talenten zusammentreffen, dort liegt deine Berufung“, sagte schon Aristoteles.
Er geht also davon aus, dass Berufung keinesfalls etwas Eindimensionales ist, sondern sich aus verschiedenen Komponenten und Facetten zusammensetzt.

 

Die Bedürfnisse der Welt …

Für Aristoteles sind die Bedürfnisse der Welt ein wichtiger Bestandteil von Berufung, denn sie halten für jeden von uns unterschiedliche „Aufträge“ bereit. Sie reichen von Grundbedürfnissen wie Ernährung oder Gesundheit bis hin zu immateriellen Bedürfnissen wie Liebe oder Geborgenheit.

Was die Bedürfnisse der Welt – und damit vor allem die Bedürfnisse der Menschen – sein können, wird uns beispielsweise täglich in den Nachrichten vor Augen geführt. Aber auch in unserem privaten Umfeld können wir sie erahnen und beobachten: Da ist zum Beispiel ein einsamer alter Herr in der Nachbarschaft, der sich über Besuch freuen würde. Oder eine alleinerziehende Mutter im Bekanntenkreis, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen ist.

… und die eigenen Talente

Neben den Bedürfnissen der Welt gehören die eigenen Talente essenziell zur Berufung mit dazu. Jedoch bleiben uns die eigenen Talente, Begabungen und Ressourcen – also letztlich unsere Identität – oft unbewusst oder verborgen, wenn wir nicht gelernt haben, sie zu entdecken und zu fördern. Doch genau das ist notwendig und wichtig, um der eigenen Berufung auf die Spur zu kommen, sie zu entfalten und zu (er-)leben.

Berufung praktisch entdecken

Dieser Blog möchte Sie deshalb mit auf eine Reise nehmen, Ihre Berufung praktisch zu entdecken, indem Sie sich mit Ihrer Identität, Ihren Aufträgen und Ihrer Spiritualität auseinandersetzen. Jeder Artikel des Blogs „Berufung praktisch entdecken“ wird Ihnen einen Aspekt Ihrer Berufung vorstellen und zudem ein Tool mit an die Hand geben, um diesen Aspekt praktisch zu entdecken.

 

Sie sind neugierig geworden? Hier geht es zu weiteren Teilen:

Berufung praktisch entdecken –
Teil 1: Das „Integrative Berufungs-Modell“
Teil 2: Das familiäre Erbe
Teil 3: Das eigene Milieu
Teil 4: Motivationsfähigkeiten
Teil 5a: Persönlichkeitsstärken
Teil 5b: Persönlichkeitsstärken
Teil 6a: Ideales Umfeld
Teil 6b: Ideales Umfeld