Berufung praktisch entdecken – Teil 5a: Persönlichkeitsstärken

Berufungpraktisch entdecken_Kreis_RessourcenVier Freunde beim Kochen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Vier Freunde treffen sich zu einem gemütlichen Kochabend. Alle Zutaten sind eingekauft, eine Menü-Idee steht auch schon fest. Jetzt geht es „nur“ noch um die Umsetzung. Person Nummer 1 möchte zunächst das Rezept bis ins Detail besprechen damit sich anschließend jeder der Freunde ganz seiner eigenen Aufgabe widmen kann. Für Person Nummer 2 ist das Kochen erst einmal zweitrangig, denn sie ist einfach nur begeistert, dass sich endlich alle einmal wiedersehen und die neusten Neuigkeiten ausgetauscht werden können. Person Nummer 3 wiederum möchte den Kochprozess möglichst schnell ins Rollen bringen und entscheidet, wer was zu machen hat. Für Person Nummer 4 ist es am wichtigsten, dass es den Freunden gut geht und schenkt ihnen deshalb ein Glas Wein aus und unterstützt anschließend da, wo sie gebraucht wird.

Das Beispiel vom Kochabend macht deutlich wie unterschiedlich sich Menschen in einer Situation verhalten und wie sie am liebsten arbeiten. Dieser Blog möchte dazu einladen, die eigenen Persönlichkeitsstärken kennenzulernen und es als das wahrzunehmen und zu schätzen was es ist: ein elementaren Bestandteil Ihrer Berufung.

Einordnung in das Berufungsmodell

Model Ressourcen Teil4In den vorherigen Teilen, zum Bereich Geschichte (Teil 2, Teil 3) ging es um die Frage wo Sie her kommen. Innerhalb des Integrativen Berufungsmodells (Teil 1) gehören die eigenen Persönlichkeitsstärken nun zusammen mit den bereits kennengelernten Motivationsfähigkeiten (Teil 4) zum Bereich der „Ressourcen“. Es dreht sich alles um die Frage: Was steckt in Ihnen? Welches einzigartige Potenzial Sie haben?

Die Geschichte dahinter

Um die Persönlichkeitsstärken zu entdecken, verwenden wir als xpand-Berater seit mehr als 20 Jahren das DISG-Modell. Dieses Motivationsmodell wurde im Jahr 1930 durch William Moulton Marston entwickelt und in seinem Buch „The emotions of normal people“ beschrieben. Auf der Grundlage dieser Arbeit hat John Geier, Professor an der Universität von Minnesota, in den 60er-Jahren den DISG-Test entwickelt. Mittlerweile wurde der Test mehr als 50 Millionen Mal eingesetzt und durch unterschiedliche Organisationen weiterentwickelt, und es gibt ihn inzwischen in 22 Sprachen. Sie können ihn sehr gut selbst durchführen und auswerten. Er liefert Ihnen einen grundlegenden Einblick in Ihre Persönlichkeitsstärken und darüber hinaus auch in Ihre sogenannten motivierenden Umgebungsfaktoren.

Vier verschiedene Persönlichkeitstendenzen

Grundsätzlich lassen  sich die Persönlichkeitsstärken in vier Motivationsbereiche  einordnen:

D = Dominant und direkt

I = Initiativ und interaktiv

S = Stetig und stabil

G = Gewissenhaft und genau

 

Erfahren Sie im nächsten Teil, zu welchem Bereich Sie gehören. Füllen Sie demnächst hier den Test  aus und machen Sie einen großen Schritt auf Ihrem Berufungsweg.

Weitere Teile

Berufung praktisch entdecken –
Einführung
Teil 1: Das „Integrative Berufungs-Modell“
Teil 2: Das familiäre Erbe
Teil 3: Das eigene Milieu
Teil 4: Motivationsfähigkeiten
Teil 5b: Persönlichkeitsstärken
Teil 6a: Ideales Umfeld
Teil 6b: Ideales Umfeld