Berufung Pater Anselm Grün – Teil 1: Druck der Berufung

anselm grün teil1Wie oft  haben Sie das Gefühl mehr gelebt zu werden, als selbst zu leben? Wirklich leben bedeutet: Das Leben fließt, man hat eine vernünftige Portion Entspanntheit gegenüber sich selbst, aber auch einen gesunden Ehrgeiz. Wirklich leben passiert nicht automatisch. Es lässt sich zusammenfassen mit den hier oft benutzten Worten: In seiner eigenen Berufung leben. Dabei bezieht sich Berufung nicht nur auf einen bestimmten Lebenstraum, sondern es ist etwas Essenzielles, das bleibt, selbst wenn der vorgestellte Lebenstraum einmal zerbricht.

Untypischer Pater

Anselm Grün, der viele Vorträge hält, über 300 Bücher verfasst hat, Berater von Managern ist  und das alles als Pater, ist eine spannende Persönlichkeit. Von ihm stammt der folgende Vortrag, den er auf dem Berufungs-Kongress gehalten hat. Anselm Grün ist scheinbar gefüllt bis oben hin mit Antworten auf wichtige Fragen und Nöte und das mit einer beeindruckenden Menschenfreundlichkeit.

Fünf Minuten als Inspiration

In seinem Vortrag über Berufung beschreibt er, wie man wirklich lebt oder auch die Kunst des Lebens. Er setzt dabei zunächst bei der griechischen Mythologie an und knüpft Verbindungen zu Aussagen von Jesus. Was zunächst trocken klingt und auch ein bisschen Anlauf braucht entwickelt sich schnell zu einem Vortrag randvoll mit Gedanken, die schon überlaufen. Daher wurde der einstündige Vortrag in kleine appetitliche Teile gefasst, die zwischen 5-12 Minuten dauern und Sie sich gut zwischendurch anhören können, um einen Gedanken für den Tag mitzunehmen.

Philosoph, Theologe, Betriebswirt und Pater

Anselm Grün hatte eigentlich angefangen, als kleiner Junge im Elektrogeschäft seiner Eltern, Glühbirnen und Taschenlampen zu verkaufen. Nach seinem Abitur trat er in die Benediktinerabtei Münsterschwarzbach ein. Er studierte Philosophie, Theologie aber auch Betriebswirtschaft. So war er der wirtschaftliche Leiter der Abtei und damit für 300 Mitarbeiter in über 20 Betrieben zuständig. Darauf fing er an, als Redner und Berater zu wirken. Irgendwie bringt er immer noch Licht an den Mann/ die Frau, wie damals bei seinen Eltern im Elektrogeschäft, nur heute in Form von Gedanken.

Die ersten fünf Minuten

 

Weitere Teile:

Berufung Pater Anselm Grün –
Teil 2: Keine Kontrolle und im Jetzt
Teil 3: Von Überschätzung, Maß und Demut 
Teil 4: Innere Impulse
Teil 5: Ihr einmaliges Bild
Teil 6: Indikatoren 
Teil 7: Vom Verändern wollen
Teil 8: Die Essenz der Berufung